MADI-Info-Seite


Mit der Einführung der HDSP MADI PCI Karte und des ADI-648 ermöglicht RME einem breiten Anwenderkreis den Zugang zum professionellen Format der Wahl. Nie zuvor war MADI so flexibel und bezahlbar. Wir von MusicNetwork sind sicher, dass MADI zum neuen Standard in Prosumer- und Professional-Audio-Markt auf der ganzen Welt werden kann.
Sie fragen, was MADI (AES10) ist? Das ist eine berechtigte Frage... Nach der Veröffentlichung des RME ADI-648 haben wir schnell gemerkt, dass ein grosser Informationsbedarf für dieses professionelle Format besteht. Wir haben für sie eine Vielzahl von Links und Informationen zu MADI zusammengetragen, damit sie sich über die Möglichkeiten und Spezifikationen informieren können. Wir empfehlen Ihnen, regelmässig auf dieser Seite vorbeizuschauen, da wir bestrebt sind, diese Seite möglichst auf dem neuesten Stand zu halten.

MADI Basics

MADI, das serielle Multichannel Audio Digital Interface, wurde auf Wunsch mehrerer Firmen bereits 1989 als Erweiterung des existierenden AES3-Standards definiert. Das auch als AES/EBU bekannte Format, ein symmetrisches Bi-Phase Signal, ist auf zwei Kanäle begrenzt. MADI enthält - vereinfacht gesagt - 28 solcher AES/EBU-Signale seriell, also hintereinander, und kann dabei noch +/-12,5 % in der Samplefrequenz variieren. Dabei wird von einer Datenrate von knapp 100 Mbit/s ausgegangen, die nicht überschritten werden darf.
Da in der Praxis aber eher von einer festen Sampefrequenz ausgegangen werden kann, wurde im Jahre 2001 der 64-Kanal-Modus offiziell eingeführt. Dieser erlaubt eine maximale Samplefrequenz von 48 kHz +ca. 1%, entsprechend 32 Kanälen bei 96 kHz, ohne die festgelegten 100 Mbit/s zu überschreiten. Die effektive Datenrate an der Schnittstelle beträgt aufgrund zusätzlicher Kodierung 125 Mbit/s.

Ältere Geräte verstehen und generieren daher nur das 56-Kanal-Format. Neuere Geräte arbeiten häufig im 64-Kanal-Format, stellen nach aussen aber nur 56 Audiokanäle zur Verfügung. Der Rest wird zur Übertragung von Steuerbefehlen für Mischpultautomationen etc. verbraten. Dass es auch anders geht, zeigt der ADI-648 mit der unsichtbaren Übertragung von 16 MIDI Kanälen, wobei das MADI-Signal weiterhin vollkommen kompatibel ist. Zur Übertragung des MADI-Signales wurden bewährte Methoden und Schnittstellen aus der Netzwerktechnik übernommen. Unsymmetrische (koaxiale) Kabel mit BNC-Steckern und 75 Ohm Wellenwiderstand sind den meisten bekannt, preisgünstig und leicht beschaffbar. Wegen der kompletten galvanischen Trennnung ist die optische Schnittstelle jedoch viel interessanter - für viele Anwender jedoch ein Buch mit 7 Siegeln, denn nur wenige haben jemals mit Schaltschränken voller professioneller Netzwerktechnik zu tun gehabt. Daher nachfolgend ein paar Erläuterungen zum Thema "MADI optisch".
  • Die zu verwendenden Kabel sind Standard in der Computer-Netzwerktechnik. Daher sind sie auch alles andere als teuer, jedoch leider nicht in jedem Computer-Geschäft erhältlich.Die Kabel sind mit einer internen Faser von nur 50 oder 62,5 μm aufgebaut und einer Umhüllung von 125 μm. Sie heissen daher Netzwerkkabel 62,5/125 oder 50/125, erstere meist blau, letztere meist orange. Obwohl nicht immer explizit erwähnt, handelt es sich grundsätzlich um Glasfaserkabel. Plastik-Faser-Kabel (POF, Plastic Optical Fiber) sind in solch kleinen Durchmessern nicht zu fertigen.
  • Die verwendeten Stecker sind ebenfalls Industrie-Standard, und heissen SC. Bitte nicht mit ST verwechseln, die ähnlich aussehen wie BNC-Stecker und geschraubt werden. Frühere Stecker (MIC/R) waren unnötig gross und werden daher praktisch nicht mehr verwendet. Die Kabel gibt es als Duplex-Variante (2 x 1 Kabel, meist nur an wenigen Stellen zusammengeschweisst) oder als Simplex (1 Kabel). Das Optomodul des ADI-648 unterstützt beide Varianten. Die Übertragungstechnik arbeitet im sogenannten Multimode-Verfahren, welches Kabellängen bis knapp 2 km erlaubt. Single Mode erlaubt weitaus grössere Längen, nutzt mit 8 μm aber auch eine vollkommen anders dimensionierte Faser. Das optische Signal ist übrigens wegen der verwendeten Wellenlänge von 1300 nm für das menschliche Auge unsichtbar.
RME
Mit der Hammerfall DSP MADI stellt RME eine ebenso preisgünstige wie herausragende PCI-Karte mit MADI-Schnittstelle vor. Hammerfall DSP MADI basiert auf der preisgekrönten Hammerfall-DSP-Technologie, und stellt das Top-Modell dieser weltweit erfolgreichen Kartenserie dar. MADI, das Multichannel Audio Digital Interface der Profis, bietet 64 Kanäle 24 Bit Audio bei bis zu 48 kHz Samplefrequenz, und 32 Kanäle bei bis zu 96 kHz. Die Übertragung erfolgt dabei über eine einzige Leitung, entweder koaxial mit BNC Steckern oder Lichtleiterkabel. In beiden Fällen können weit mehr als 100 Meter Kabellänge erzielt werden. Hammerfall DSP ist voll kompatibel zu allen Geräten mit MADI-Interface. Bei Kombination mit dem ADI-648 entsteht ein in Preis und Leistung unschlagbares 8-fach ADAT optical PC-Interface.
Die Hammerfall DSP MADI bietet volle Unterstützung für 56- und 64-Kanal Modi, sowie Double und Single Wire (96k Frame) Technik für 96 kHz. Der volle 64-Kanal Support spiegelt sich auch im Hardware-Mischer TotalMix wider. Alle 64 Eingänge und 64 Playback-Kanäle lassen sich vollkommen frei auf alle 64 physikalischen Ausgänge routen und mischen, was einem 8192-Kanal Mischer entspricht. Damit bietet Hammerfall DSP MADI den bisher leistungsfähigsten, jemals auf einer PCI-Karte implementierten Router/Mischer, und erlaubt über den eigentlichen Rechner-I/O-Betrieb weitere interessante Anwendungen wie:
  • MADI optical Patchbay und Router
  • MADI Koaxial/Optisch oder umgekehrt Wandler und Splitter
  • MADI Redistributor, Patchbay und Router

TotalMix ist komplett per MIDI fernsteuerbar. Weiterhin stehen RMS- und Peak Level Meter in Hardware bereit, zur vollen Signalkontrolle von 192 Kanälen bei kaum messbarer CPU-Belastung.
Während die meisten MADI-Geräte eine zusätzliche Wordclock- oder AES-Leitung benötigen, kann RMEs neue Karte (wie auch der ADI-648) dank SteadyClockTM die Referenzclock jitterarm direkt aus dem MADI-Signal extrahieren, und so Verbindungen über lange Strecken noch einfacher machen. Wie von RME gewohnt, bietet die Hammerfall DSP MADI weitere sinnvolle Ausstattungsmerkmale. Dazu zählt auch ein analoger, 24 Bit/96 kHz-fähiger Line/Kopfhörerausgang mit 110 dB Dynamik, so dass alle Ein- und Ausgangssignale direkt kontrolliert werden können.
Auf dem im Lieferumfang enthaltenen Expansion Board befinden sich Wordclock I/O (BNC) und MIDI I/O. Der Wordclock-Eingang ist mit einem Übertrager galvanisch getrennt, und verarbeitet Single-, Double- oder Quad-Speed Signale vollautomatisch. MIDI I/O bietet per Breakout-Kabel 2 vollständige MIDI Ein- und Ausgänge (4 Buchsen DIN). Über einen virtuellen MIDI-Port kann MIDI auch direkt über MADI übertragen werden.
Erstmalig nutzt RME einen Konfigurationsspeicher für die wichtigsten Settings der Karte. Statt wie bisher üblich vom Einschalten des Rechners bis zum Laden des Treibers in einem Default-Modus zu operieren, aktiviert Hammerfall DSP MADI sofort beim Einschalten die zuletzt benutzte Samplefrequenz, Master/Slave Konfiguration und MADI-Format. Damit sind Störgeräusche und Probleme im Clock-Netzwerk auch beim Einschalten oder Neu-Booten des Rechners ausgeschlossen.
Als Software wird mitgeliefert:
  • HDSP Meter Bridge: Frei skalierbare Levelmeter mit Peak- und RMS Berechnung in Hardware
  • DIGICheck 4.4 für Windows: Spectral Analyser, Professionelle Level Meter 2/8/64-Kanalig, Vector Audio Scope, viele weitere Analysefunktionen
  • Treiber: Windows 2000/XP (komplett ASIO-Multiclient mit MME, GSIF 2.0 und ASIO 2.0), Mac OS X (Core Audio und Core MIDI)
RME ADI-648

Dieses digitale Multichannel Audio Digital Interface bietet eine Formatkonvertierung von MADI nach ADAT optical und zurück. Damit kombiniert der ADI-648 das weltweit erfolgreichste Mehrkanal-Interface mit der exklusiven Hi-End Schnittstelle der Profis. MADI bietet 64 Kanäle 24 Bit Audio bei bis zu 48 kHz Samplefrequenz, und 32 Kanäle bei bis zu 96 kHz. Die Übertragung erfolgt dabei über eine einzige Leitung, entweder koaxial (BNC) oder per optischem Netzwerkkabel. In beiden Fällen können weit mehr als 100 Meter Kabellänge erzielt werden.Die MADI-Kanäle werden über 8 ADAT optical Eingänge und ebensoviele Ausgänge auf TOSLINK bereitgestellt.

Darüber hinaus enthält der ADI-648 einen einfach zu konfigurierenden 8-Kanal 16x16 Matrix Router. Dabei kann jedem der in 8-kanalige Blöcke unterteilten Ausgänge ein beliebiger der ebenfalls in Blöcke unterteilten Eingänge zugewiesen werden, sowohl auf ADAT- als auch MADI-Seite. So steht nicht nur ein freies Routing innerhalb der M-A und A-M Konvertierung bereit, sondern auch das Weiterschleifen oder Routen auf den jeweils anderen Konverter. Ein (8-kanaliges) Eingangssignal kann auch parallel auf beliebig viele (8-kanalige) Ausgänge gleichzeitig geroutet werden. Mit zwei (oder mehr) ADI-648 lassen sich sogar mehrere MADI-Signale zu einem kombinieren (mergen). Hier sind einige Anwendungsbeispiele:
  • Überbrückung grosser Entfernungen mittels eines einzigen Kabels (digitales Multicore)
  • ADAT Breakoutbox für Geräte mit MADI-Interface
  • Erlaubt den Anschluss von MADI-basierten Geräten an RMEs Hammerfall Serie
  • ADAT optical Patchbay und Router
  • MADI Koaxial/Optisch oder umgekehrt Wandler und Splitter
  • MADI Redistributor, Patchbay und Router
  • MADI Merger
Der ADI-648 ist kompatibel zu allen Formen der Samplefrequenzerhöhung (Double Speed.) Er liefert Wordclock in Single oder Double Speed, verteilt 96 kHz Signale im Double Wide Verfahren in den MADI-Datenstrom und per Sample Split (S/MUX) auf die ADAT Ports, beherrscht aber auch den doppelten MADI-Takt (96K Frame). Damit stellt der ADI-648 natürlich auch ein ideales MADI Frontend für die Hammerfall und Hammerfall DSP Serie dar.

Die von anderen RME-Produkten bekannten und bewährten Technologien SyncAlign® und SyncCheck® sorgen für perfekte Kanal-übergreifende Synchronisation und eine leichte Erkennung von Fehlerzuständen. Selbstverständlich lassen sich beliebig viele Geräte kaskadieren und per Wordclock Sample-genau synchronisieren. Der ADI-648 akzeptiert am Eingang die Formate 56 Kanäle, 64 Kanäle sowie 96k Frame, und kann diese Formate auch wahlweise am Ausgang erzeugen. Damit bietet sich der ADI-648 sogar als Bindeglied zwischen sonst inkompatiblen MADI-Geräten an!

Das kompakte Gerät mit 19" Breite und 1 HE verfügt über zahlreiche weitere aussergewöhnliche Merkmale, wie Intelligent Clock Control (ICC) und Speicherung der Einstellungen. Der ADI-648 kann zudem 16 MIDI-Kanäle bei vollen 64 Kanälen Audio über MADI übertragen. Eine automatische Umschaltung des MADI-Einganges im Fehlerfall ergibt einen nützlichen Redundanz-Betrieb zwischen optischem und koaxialem Eingang. Extensive Statusanzeigen geben Auskunft über Lock- und Sync-Status, enthaltene Audioinformationen und die physikalische Qualität des anliegenden Signals. Auch in Sachen Clock gibt sich der ADI-648 souverän: SteadyClockTM, eine speziell für MADI entwickelte, digital kontrollierte Hybrid-Clock, erlaubt einen Betrieb ohne zusätzliche Wordclock-Leitung. Die Referenzclock wird in höchster Qualität direkt aus dem MADI-Signal gewonnen.

Die Rückseite des ADI-648 präsentiert sich übersichtlich und aufgeräumt. Je acht ADAT optical Ein- und Ausgänge sowie zwei MADI Ein- und Ausgänge (Koaxial/Optisch), je ein Wordclock I/O (BNC) mit schaltbarer Terminierung und zwei MIDI-Buchsen ergeben unschlagbare Flexibilität und Kompatibilität.

Der ADI-648 ist unter anderem kompatibel zu MADI-Interfaces der Firmen Sony, Merging, Lawo, Euphonix, Stagetec, Jünger, Audio Service und AMS. Er bietet ein nicht nur im professionellen Umfeld sensationelles Preis-Leistungsverhältnis - es kommt eben mehr auf den Inhalt an...

REMOTE CONTROL

Der ADI-648 kann auch komplett per MIDI ferngesteuert werden. Zudem lässt sich der gesamte Zustand des Gerätes, inklusive der Anzeigen der Frontplatte, per MIDI abfragen. Jeder ADI-648 kann mit einer eigenen ID versehen werden, so dass auch eine getrennte Fernsteuerung mehrerer Geräte über nur einen MIDI-Kanal möglich ist.

Von der RME-Website kann kostenlos das Windows-Programm MIDI Remote heruntergeladen werden, welches über einen beliebigen, im System vorhandenen MIDI-Port eine Fernsteuerung und Statusabfrage aller ADI-648 per Mausklick erlaubt. Es bietet sowohl eine Frontplatten-ähnliche Bedienung (siehe oben), als auch eine vollständige Matrix-Ansicht. Besonders interessant ist hier die Kombination mit der Hammerfall DSP MADI (PCI Karte), welche es erlaubt, den ADI-648 per MADI direkt aus dem PC heraus zu kontrollieren. Dazu benutzt die Remote Control Software einen virtuellen MIDI-Port der Karte, der MIDI-Daten direkt per MADI versendet und empfängt.

RME ADI-642


RME ergänzt seine erfolgreiche MADI-Serie mit dem ADI-642, einem 8-kanaligen MADI von/zu AES Konverter. Er stellt unter anderem ein ideales AES/EBU Frontend für die Hammerfall DSP MADI PCI-Karte dar. Unterstützt werden bis zu 192 kHz bei 24 Bit. Als herausragendes Merkmal enthält der ADI-642 eine einfach zu bedienende 72 x 74 Routing Matrix, mit der jedem einzelnen Ausgangskanal ein beliebiger Eingangskanal zugewiesen werden kann. Sowohl die 64 MADI- als auch die 8 AES-Kanäle sind somit frei konfigurierbar. Natürlich glänzt der ADI-642 noch mit weiteren, RME-typischen Merkmalen:
  • Direkter Support für MADI Double und Quad Wire
  • Automatic Delay Compensation bei Einsatz mehrerer Geräte
  • 192 kHz-fähiger analoger Stereo-Monitorausgang
  • Umfassende Statusanzeigen für MADI und AES
  • Komplett MIDI fernsteuerbar
  • Überträgt MIDI über MADI
  • SteadyClock für maximale Jitterunterdrückung und Clock-Refresh
Das kompakte Gerät mit 19" Breite und 1 HE dient der Formatkonvertierung von MADI nach AES und zurück. MADI bietet 64 Kanäle 24 Bit Audio bei bis zu 48 kHz Samplefrequenz, 32 Kanäle bei bis zu 96 kHz, und 16 Kanäle bei bis zu 192 kHz. Die Übertragung erfolgt dabei über eine einzige Leitung, entweder koaxial (BNC) oder per optischem Netzwerkkabel. In beiden Fällen können weit mehr als 100 Meter Kabellänge erzielt werden. Die AES-Kanäle werden über 4 AES/EBU Eingänge und ebenso viele Ausgänge auf XLR bereitgestellt. Der ADI-642 versteht am Eingang die MADI-Formate 56 Kanäle, 64 Kanäle sowie 96k Frame, und kann diese Formate auch wahlweise am Ausgang erzeugen. Damit bietet sich er sich sogar als Bindeglied zwischen sonst inkompatiblen MADI-Geräten an.

Merkmale

Eine automatische Umschaltung des MADI-Einganges im Fehlerfall ergibt einen nützlichen Redundanz-Betrieb zwischen optischem und koaxialem Eingang. Extensive Statusanzeigen geben Auskunft über Lock- und Sync-Status, enthaltene Audioinformationen, und die physikalische Qualität des anliegenden Signals.

Der ADI-642 liefert Wordclock in Single-, Double- und Quad-Speed, verteilt 96 kHz Signale im Double Wire Verfahren in den MADI- Datenstrom, beherrscht aber auch den doppelten MADI-Takt (96K Frame). Die von anderen RME-Produkten bekannten und bewährten Technologien SyncAlign® und SyncCheck® sorgen für perfekte Kanal-übergreifende Synchronisation, und eine leichte Erkennung von Fehlerzuständen. Selbstverständlich lassen sich beliebig viele Geräte kaskadieren und per Wordclock Sample-genau synchronisieren. Alle Einstellungen werden beim Ausschalten gespeichert.

Darüber hinaus enthält der ADI-642 einen einfach zu konfigurierenden 72 x 74 Matrix Router. Hiermit kann jedem Ausgang ein beliebiger Eingang zugewiesen werden, sowohl auf AES- als auch MADI-Seite. So steht nicht nur ein freies Routing innerhalb der MADI zu AES und AES zu MADI Konvertierung bereit, sondern auch das Weiterschleifen oder Routen auf das jeweils gleiche Format. Ein Eingangssignal kann auch parallel auf beliebig viele Ausgänge verteilt werden. Mit zwei (oder mehr) ADI-642 lassen sich sogar mehrere MADI Signale zu einem kombinieren (mergen).

Der ADI-642 überträgt 16 MIDI-Kanäle über MADI, bei vollen 64 Kanälen Audio, und ist komplett per MIDI fernsteuer- und konfigurierbar. Der gesamte Zustand des Gerätes, inklusive der Anzeigen der Frontplatte, ist per MIDI abfragbar. Jeder ADI-642 kann mit einer eigenen ID versehen werden, so dass auch eine getrennte Fernsteuerung mehrerer Geräte über nur einen MIDI-Kanal möglich ist.

Anwendungsbeispiele:

  • AES/EBU Frontend für RMEs HDSP MADI
  • AES/EBU Breakoutbox für jegliche Geräte mit MADI Schnittstelle
  • Überbrückung grosser Entfernungen mittels eines einzigen Kabels (digitales Multicore)
  • MADI Koaxial/Optisch oder umgekehrt Wandler und Splitter
  • MADI Redistributor, Patchbay und Router
  • AES/MADI Inserter
  • MADI Merger
SteadyClockTM, eine speziell für MADI entwickelte, digital kontrollierte Hybrid-Clock, erlaubt einen Betrieb ohne zusätzliche Wordclock-Leitung. Die Referenzclock wird in höchster Qualität direkt aus dem MADI-Signal gewonnen. RMEs SteadyClock garantiert exzellentes Verhalten in allen Clock-Modi. Aufgrund der effizienten Jitterunterdrückung kann der ADI-642 jegliches Clocksignal - auch AES oder Wordclock - säubern, auffrischen, und als Referenzclock am Wordclock-Ausgang bereitstellen. Zusätzlich sorgt eine Intelligent Clock Control (ICC) bei einem Ausfall des Eingangssignales für ein Halten der zuletzt als gültig erkannten Samplefrequenz.

Der besonders niederohmige analoge stereo Monitorausgang, als Line oder Kopfhörerausgang nutzbar, bietet mit bis zu 192 kHz und 112 dBA SNR überzeugende Performance. Er lässt sich über die Routing Matrix schnell und unkompliziert auf jeden der 36 Stereo-Eingangspaare legen.

AUTO DELAY COMPENSATION

Ein typischer Anwendungsfall ist der Einsatz einer HDSP MADI PCI-Karte in einem Rechner, und die Nutzung des ADI-642 als externes AES Interface. Da MADI 64 Kanäle überträgt, können bis zu acht ADI-642 benutzt werden, um alle 64 Kanäle I/O über jeweils 32 AES I/O zur Verfügung zu stellen. Dank des integrierten Matrix Routers ist ein solches Setup einfach zu bewerkstelligen. Das MADI-Signal wird von Gerät zu Gerät weitergeschleift. Beim Weiterreichen des MADI-Signales tritt eine unvermeidliche Verzögerung von wenigen Samples pro ADI-642 auf, die dazu führt, dass eine Sample-genaue Wiedergabe oder Aufnahme über alle AES-Ports aller Geräte nicht möglich ist. Dieses Problem beseitigt die Automatic Delay Compensation. Jeder ADI-642 merkt automatisch, welches Gerät er in der Kette ist, und korrigiert die AES Ein- und Ausgangsdaten vollautomatisch, so dass alle AES I/O samplesynchron arbeiten. Der zusätzliche Auto Configuration Modus weist den einzelnen ADI-642 die korrekten AES I/Os zu, so dass eine manualle Konfiguration per Matrix nicht notwendig ist.

Der ADI-642 ist unter anderem kompatibel zu MADI-Interfaces der Firmen Sony, Merging, Lawo, Euphonix, Stagetec, Jünger, Audio Service und AMS. Er bietet ein nicht nur im professionellen Umfeld sensationelles Preis-Leistungsverhältnis.

RME MADI-Bridge

Entwickelt als optimales Bindeglied zwischen MADI-Geräten egal welchen Herstellers, ist RMEs MADI Bridge sowohl Patchbay, Distributor, Signal Buffer als auch Eingangswahlschalter - und damit für jeden MADI-Anwender einfach unverzichtbar. Mit je 6 Ein- und Ausgängen Koaxial (BNC) und 2 Ein- und Ausgängen optisch lassen sich bis zu 16 Geräte frei miteinander verbinden. Dank einer intuitiven und sehr leicht zu bedienenden Oberfläche ist das Gerät sofort und ohne Handbuch vollständig nutzbar. Die MADI Bridge ergänzt RMEs MADI-Serie mit einer komfortablen und per MIDI fernsteuerbaren Geräteverwaltung - wie immer bei RME zu einem sensationell günstigen Preis!

Alle Eingangssignale werden unverändert an die gewünschten Ausgänge weitergereicht. Damit unterstützt die MADI Bridge jegliches Format, sei es 56-Kanal, 64-Kanal, spezielle unsichtbare Steuerbefehle, jegliche Samplefrequenzen bis zu nicht norm-gerechten Datenraten oder Verletzungen der MADI-Spezifikation. Dank eines speziellen Equalizings und hochempfindlicher Eingangsstufen lassen sich koaxial bis zu 100 Meter Kabel verwenden - auch zwischen mehreren Geräten. Hier sind einige Anwendungsbeispiele:
  • 8 x 8 MADI Kreuzschiene
  • Dual MADI Koaxial/Optisch und umgekehrt Wandler und Distributor
  • MADI Verteiler, Patchbay, Router
Auf der Frontplatte zeigen acht alphanumerische LED-Display die aktuelle Signalquelle für jeden Ausgang getrennt an. Über je zwei Tasten lässt sich die jeweilige Signalquelle blitzschnell ändern. Neben den Eingängen 1 bis 8 steht natürlich auch 0 (kein Eingang) als Auswahl zur Verfügung. Auf der Frontplatte sind die acht Ausgänge fest vorgegeben. Dies verdeutlicht die Arbeitsweise der MADI Bridge. Einem Ausgang ist ein beliebiger Eingang zuweisbar, mehreren Ausgängen auch der gleiche Eingang, so dass das Gerät auch als Verteiler dienen kann. Es lassen sich aber nicht mehrere Eingänge auf einen Ausgang mischen, da dies der Funktionalität eines digitalen Mischpultes entsprechen würde.

Über jedem Konfigurationsfeld befindet sich eine Freifläche, auf der sich der Name des angeschlossenen Gerätes eintragen lässt. Damit bleibt das Routing auch bei voller Belegung aller I/Os stets übersichtlich und verständlich. Die Sektion Lock erlaubt sowohl eine Abschaltung der Tasten am Gerät als auch eine Deaktivierung der Steuerung per MIDI. So ist das Gerät perfekt gegen versehentliche Fehlbedienung gesichert.

Das Gerät merkt sich die zuletzt benutzen Einstellungen, die sich darüber hinaus auch als Preset abspeichern lassen. In der Sektion Presets stehen 9 freie Speicherplätze bereit. Speicherplatz 0 ist als Panik/Aus-Funktion vorbelegt, es sind keine Verbindungen geschaltet. Auch hier zeigt RME die Liebe zum professionellen Detail: Ein Preset wird zunächst vorgewählt und dann mit dem Taster Recall geladen, also aktiviert. Sobald eines der Routings verändert wird leuchtet sowohl beim geänderten Ausgang als auch im Preset ein Punkt neben der Anzeige auf.

Abgerundet wird die erstklassige Darstellung des aktuellen Gerätezustandes auf der Frontplatte durch ein Matrix-Feld aus 64 LEDs. Hier werden alle Routings in klassischer Kreuzschienendarstellung angezeigt, eine Konfiguration lässt sich damit auf einen Blick erkennen und verstehen. Das Matrix-Feld ist besonders nützlich bei der Vorauswahl der Presets, da das Routing des jeweiligen Presets schon vor dem Recall auf der Matrix angezeigt wird.

Die Rückseite der MADI Bridge präsentiert sich übersichtlich und aufgeräumt. Je sechs koxiale BNC Ein- und Ausgänge, zwei optische Ein- und Ausgänge und zwei MIDI-Buchsen bieten dem Anwender aussergewöhnliche Flexibilität und Kompatibilität.

Die MADI Bridge ist unter anderem kompatibel zu MADI-Interfaces der Firmen Sony, Merging, Lawo, Euphonix, Stagetec, Jünger, Audio Service und AMS.

Sony DMX-R100 8-Bus-Digital-Mischpult

Das DMX-R100 Mischpult ist der kleine Bruder des legendären „Oxford" OXF-R3 von Sony, das in vielen berühmten Studios auf der ganzem Welt steht. Die unglaubliche Audio-Performance und die gesamte Verzögerung von 2.5ms vom analogen Eingang bis zum analogen Summenausgang hat das DMX-R100 bei über 1400 Usern weltweit zum Pult der Wahl gemacht. Die DMX-R100 wird stetig verbessert und weiterentwickelt. Die neueste Software Version 2.11 und das MADI-Interface zeugen von diesem langfristigen Entwicklungsplan für das Sony DMX-R100.
  • bis 96kHz Samplingrate
  • 56 Inputs (24 analoge Mic Inputs, davon 12 mit XLR & TRS, 48V & Inserts)
  • 24 berührungsempfindliche Motorfader
  • 24 Bit AD- & DA-Wandler
  • 8 Aux-Returns
  • 18 Busse (Stereo, 8 Aux, 8 Multitracks)
  • 6 AES/EBU Inputs & Outputs inkl. ext. Wordcklock
  • Snapshot & dynamische Automation
  • LCD Monitor (Touch Screen) 800 x 600 Pixel
  • 4 Band EQ, Dynamics, HPF & LPF, Delay für jeden Input
  • Integrierte Audio-Patchbay
  • EQ & Dynamics für alle Outputs
  • Maschinensteuerung (2 x Sony 9-Pin, Midi, Timecode-Chase)
  • Geräuscharmer Betrieb
  • M/S Decoder
  • High Speed SHARC digitale Signalprozessoren

DMX R100 und MADI

Das Professional Audio-Team von Sony hat eine neue Erweiterungsmöglichkeit für die erfolgreiche Digitalkonsole DMX-R100 vorgestellt: die MADI-Karte DMBK-R109 (Multichannel Audio Digital Interface). Mit dieser Schnittstelle können bis zu 108 Audio-Inputs in einer einzigen DMX-R100-Konsole konfiguriert werden. Außerdem ermöglicht sie die Kaskadierung von zwei DMX-R100-Konsolen, so dass ein integriertes digitales 168-Input-, 112-Kanal- und 48-Fader-Mischsystem entsteht. Zwischen den im Kaskadiermodus verbundenen Konsolen bleibt die interne Bus-Auflösung (32-Bit/Fixed-Point) erhalten, so dass sich die Tonqualität nicht verschlechtert.

Die DMBK-R109 nutzt den etablierten AES 10 24-bit-MADI-I/O 'bit-slip' free-Standard und ermöglicht eine I/O-Erweiterung auf 48 digitale Kanäle, die mit anderen MADI-Geräten kompatibel sind: wie PCM-3348HR DASH-Recorder, MADI Stage-Box, Audio-Router und Multi-Track-Recorder. Durch kostengünstigen 75 Ohm BNC oder die Verbindungen über lange Distanzen mit einem Optik-Anschluss kann so in vielen Audio-Bereichen die Funktionalität verbessert werden: z.B. bei Multi-Format-Filming, Surround-Mixing, Musik-, Audio-, Broadcast- und Radio-Produktion oder Live- und Theater-Applikationen.

Die 48-kanalige MADI I/O-Erweiterung ermöglicht 24-Kanal-Operationen bei einer 88.2/96 kHz High Sampling-Frequenz. Die Karte belegt dabei nur einen der vier Erweiterungs-Steckplätze auf der Konsole und die übrigen drei bleiben frei für die anderen I/O-Erweiterungen. Die kürzlich erschienene Software Version 2.1 enthält eine neue Touch Screen-GUI, die alle Optionen für In- und Output-Routing der DMBK-R109 anzeigt. Die MADI-Signale können frei an alle internen I/O-Kanäle geleitet werden. Als Anwender der Version 2.0 erhalten Sie die neue Software übrigens kostenlos.

Digico D5 Live

Das D5 Live System gibt es in 2 Versionen. D5 Live 56 und D5 Live 96. Die Oberfläche beider Pulte sind identisch in Grösse und Ausstattung. Die 56-er Version beinhaltet 64 voll ausgestattete Kanäle, während die 96-er Version für 96 Kanäle vorgesehen ist. Das D5 Live 56 wird mit dem Digirack für die Bühne geliefert. Diese beinhaltet alle AD-Wandler und wird zum Pult mit einem fibre-optischen Kabel verbunden. Diese Variante der FOH-Bühnen-Verbindung reduziert die Länge der elektrischen Verbindungen der Mikrofonkabel auf ein paar Meter. Ein zweites Digirack steht neben dem Pult am Mischplatz und ist mit weiteren 40 In/Outs bestückt für Inserts und Effekt Sends. Das D5 Live 96 beinhaltet neben den beiden Digiracks auf Bühne und Mischpultplatz ein weiteres Digirack auf der Bühne und stellt somit 96 Eingänge zur Verfügung. Um ein Live 56 auf ein Live 96 zu erweitern, braucht es lediglich ein weiteres Digirack und zusätzliche DSP-Karten im Pult.

Die DSP-Engine steckt in einfach zu bedienenden Steckschienen des Stahl-Aluminium-Chassis des Pultes. Die DSP-Engine erlaubt volle Funktionalität, egal wie viele Kanäle verwendet werden. Das optionale Effekte-Packet kommt mit eigens dafür konzipierten DSP-Karte in dafür vorgesehene Steckkarte. Für die Übertragung der Einstellungen, Settings oder die Automation auf ein anderes D5 Pult oder auf einen Laptop braucht es lediglich einen USB-Key, der an der Front des Pultes eingesteckt werden kann. Für ein Multitrack-Liverecording kann ein Hardiskrecorder oder Computer mit einer RME HDSP MADI-Karte über den Single MADI-Port des Pultes verbunden werden.
An der Rückseite des Pultes befindet sich ein zweifach redundantes Netzteil und ein Modem-Port für Diagnostic- und Software-Updates. Sollte es bei einer Show Probleme mit dem Netzteil geben, schaltet das Pult ohne Audioverlust oder Verlust der Kontrollfunktionen auf das zweite Netzteil um. Ebensowenig muss das Pult neu gestartet werden. Das ganze System ist für schnellsten Auf- und Abbau konzipiert. Mit der kleinen Abmessung und dem relativ kleinen Gewicht kann das Pult von 2 Personen angehoben werden.

Studer D19m

In einem Satz ausgedrückt: Digitale Komponenten in einem modularen System machen das D19m so ausgesprochen flexibel. Eine grosse Auswahl an Ein- und Ausgangskarten deckt die meisten Anwendungen in professioneller Umgebung ab. Alle Signale der Eingangs-Karten werden auf den TDM-Bus gelegt. Der TDM-Bus versorgt wiederum die Ausgangs-Karten. Ebenso werden alle Eingangssignale über den TDM-Bus als Multiplexsignal an einen MADI-Link weitergeleitet. Dieser MADI-Link kann über diesen TDM-Bus an die Ausgangskarten weitergegeben werden. Der optische MADI-Link kann abhängig der Kabelqualität über 100m lang sein. Die elektrischen Coax-Kabel sind für kurze Distanzen geeignet.
  • 4-fach Mic/Line Input-Karte fernsteuerbar
  • 4-fach 24 Bit A/D Wandler mit oder ohne Noise Shaping
  • 4-fach 24 Bit D/A Wandler Karte
  • Dual AES/EBU Input Karte (4 Kanäle)
  • Dual AES/EBU Output Karte (4 Kanäle)
  • MADI Input Karte mit Fibre optical oder Coaxanschluss (56 Kanäle)
  • MADI Output Karte mit Fibre optical oder Coaxanschluss (56 Kanäle)
  • Dual ADAT Input Karte (16 Kanäle)
  • Dual ADAT Output Karte (16 Kanäle)

LAWO

Lawo entwickelt und baut digitale Audiomischpulte für Sendung, Broadcast, Produktion und die dazugehörige Software. Außerdem bietet Lawo Kreuzschienensysteme, Audionetzwerke sowie Projektierung inklusive Installation an und tritt am Markt als Generalunternehmer für Hörfunk-Übertragungswagen auf.

DALLIS

DALLIS ist ein sehr flexibles und vielseitiges I/O-System, das insbesondere für den Betrieb mit Lawo-Kreuzschienen und -Mischpulten ausgelegt ist. Seine Anbindung über Glasfaser bietet die Möglichkeit, dezentrale Strukturen zu bilden. Aufgrund seiner hohen Packungsdichte ist es aber ebenso für zentrale Installationen eignet. Das modulare Konzept basiert auf Baugruppenträgern (BGT), die der Aufnahme verschiedenster Steckkarten dienen. Diese sind in grosser Auswahl mit unterschiedlicher Schnittstellen und Steckertypen verfügbar. Jeder BGT wird von einer Master-Karte gesteuert, die auch eine ATM- oder MADI-Schnittstelle als Sammelanschluss bietet, über die auch Steuerdaten übertragen werden. Durch die Sternarchitektur der Backplane ist jede Steckkarte direkt an den Master angebunden. Zusammen mit der Hot-plug-Fähigkeit aller Komponenten ermöglicht dies, dass sich weder der Ausfall noch der Austausch einer I/O-Karte auf das restliche System auswirken. Als Sicherheitsreserven sind zusätzlich redundante Stromversorgung sowie eine redundante Master-Karte erhältlich.
  • Folgende Schnittstellen werden angeboten:
  • Analog Audio für Mikrofon und Line-Pegel
  • Digital Audio im AES3-Format
  • SDI (embbeded Audio)
  • DSP-Karten
  • Non-Audio Schnittstellen, wie RS422 für serielles Routing und GPI
Die Auswahl wird ständig erweitert.

HiD.IUs (High Density Interface Units)

Die extrem kompakten Interface Units der High Density Baureihe (HiD.IUs) wandeln AES3-Signale zu MADI. Sie besitzen 24 Stereo-Eingänge und -Ausgänge in einem Gehäuse von nur 2HE. Ihre aktive Querlüftung erlaubt eine direkte Montage mehrerer Einheiten übereinander, was zu einer äußerst hohen Packungsdichte führt. Die Baureihe ist zudem äußerst kostengünstig gestaltet. HiD.IUs werden über Glasfaser (MADI) in zulässigen Entfernungen von bis zu 2000 m angebunden. Die AES-Schnittstellen sind optional als BNC- (unsymmetrisch) oder D-SUB-Stecker (symmetrisch) ausgeführt. Eine redundante Stromversorgung zählt zum Standard. HiD.IUs eignen sich für alle Lawo-Systeme wie auch für andere Systeme mit MADI-Schnittstellen. Bei hohem Bedarf an AES-Schnittstellen sowie aus Platzgründen bietet sich die Baureihe der Lawo HiD.IUs als erste Wahl an.

L.IUs (Lawo Interface Units)

Die Baureihe der Lawo Interface Units (L.IUs) basiert auf MADI und ist besonders für den Betrieb mit den Lawo-Serien mc² und diamond ausgelegt. Sie eignet sich vor allem für dezentrale Strukturen wie beispielsweise Studios und Stageboxen, speziell in Verbindung mit Mischpulten. Dafür sind auch Funktionen wie etwa Monitoring- oder Sync-Interfaces verfügbar. Einheiten der Lawo IU-Serie fallen durch ihre hochqualitativen 1HE-Gehäuses mit umfassenden Statusanzeigen auf. Sie können aus einer Vielfalt verschiedener Interface-Typen wählen, die je 8 bis 16 Monokanälen wandeln. Mehrere Einheiten teilen sich dabei die Kapazität einer MADI-Verbindung.

Der Anschluss erfolgt standardmäßig über Twisted-Pair, wobei für größere Distanzen auch die Möglichkeit einer Glasfaserverbindung besteht. Eine zusätzliche Verbindung für Fernsteuerung oder Synchronisation der Einheiten ist nicht erforderlich. L.IUs bieten frei einstellbaren Headroom und Referenzpegel. Lawo Interface Units werden mit Schnittstellen für analoges und digitales Audio (AES3), Mehrkanal-TDIF, serielles Routing für RS422 und MIDI sowie GPI geliefert.

TDIF-Interface
Das TDIF-Interface aus der L.IU-Serie ermöglicht die Umsetzung von TDIF-Signalen (TEAC Digital Interface) auf MADI (AES10). Es bietet 6 bidirektionale Anschlüsse für Peripherie mit TDIF-1-Format und eine koaxiale Schnittstelle (BNC) für 56- oder 64-kanaliges MADI. Mit einem optischen Adapter lässt sich die Einheit optional auch über Glasfaser absetzen. Unterstützt werden die Abtastraten 44,1kHz und 48kHz. Darüber hinaus ermöglicht ein spezieller Modus Aufnahmen in 24bit-Qualität auch auf 16bit-Recodern. Das TDIF-Interface arbeitet unabhängig von Lawo-Systemen und lässt sich vorzüglich als eigenständiges Gerät einsetzen

MADI Splitter/Combiner
Der MADI-Splitter/-Combiner ermöglicht sehr effektiv die Signalverteilung bzw. Signalkombination zwischen einem zentralen Audio-Verteilsystem und mehreren Außenstationen, z. B. mit der Abhöreinheit DAE 200 oder dem Kleinregietisch zirkon. Jede Außenstation wird von einem MADI-Signal gespeist (Sendeweg) und verfügt über eine Rückleitung im AES/EBU-Format als 2-Kanal/Stereo (Rückweg).
Sendeseitig erhalten alle Stationen das gleiche Signal, ihre Rückwege werden durch Verteilung auf die einzelnen Zeitschlitze in das MADI-Signal eingebettet. Das ermöglicht die Anbindung von bis zu 32 Aussenstationen an das zentrale System über lediglich eine MADI-Schnittstelle, wodurch umfangreiche Verkabelung und Ressourcen gespart werden. Eine Einheit ermöglicht den Anschluss von 8 Außenstationen, bis zu 4 MADI-Splitter-Combiner lassen sich kaskadieren. Da die Auswahl der empfangenen Mono/Stereo-Quelle individuell an der jeweiligen Außenstation des Arbeitsplatzes erfolgt, minimiert sich die Schaltraumarbeit auf das Zuweisen der externen Zuspielleitungen und der Rückleitungen von den Außenstationen. Da z. B. Redakteursarbeitsplätze selten mit externen Zuspiel- und Rückleitungen arbeiten, wird der Schaltraum erheblich entlastet.

Eigenschaften:
  • Integrierte Abtastratenwandler für AES/EBU-Rückweg, dadurch erhöhte Sicherheit und Flexibilität
  • Kombinierbar für maximal 32 Außenstationen an einem 64-kanaligen MADI-Signal
  • Deutliche Vereinfachung der Verkabelung
  • Perfekt abgestimmt auf die Abhöreinheit DAE 200
  • Erhältlich mit Anbindung der Außenstationen in ECL/AES-Twisted Pair oder in LWL
http://www.lawo.de/

Euphonix

Euphonix R-1 Multi-Track Harddisk-Recording at the highest Level Euphonix hat mit dem R-1 einen modularen Harddiskrecorder entwickelt, der je nach Konfiguration zwischen 12 - 96 Spuren mit 24-bit in bis zu 96 kHz Auflösung aufzeichnet. Mit begrenzten Editierungsmöglichkeiten inkl. Wellenformanzeige ausgestattet, liegt der Schwerpunkt in der digitalen Emulation des gewohnten Bandmaschinenbetriebs.

Euphonix R-1 Komponenten
Jedes R-1 besteht aus folgenden Bausteinen und kann bezüglich der benötigten Anzahl an Spuren modular konfiguriert (s. Audio Decks) werden:Die Fernbedienung, die auf einem Sidecar mit einem TFT-Display kombiniert wird, vermittelt den von allen großen Bandmaschinen (analog oder digital) geschätzten "reel feeling" Bedienungskomfort. Auf dem Pilot-Computer läuft die Systemsoftware, die das Audio-Deck steuert, das graphische Interface unterstützt, die Editionsfeature bereithält und die Audiodaten bzw. Projekte organisiert und verwaltet. Das sogenannte Audio Deck ist je nach Auflösungsmodus (48/96 kHz) ein 12- oder 24-Spur-Recorder/Player mit MADI Ein- und Ausgängen. Im Audio-Deck sind 2 SCSI-Festplatten in Kingston Carrier Wechselrahmen untergebracht, auf denen die Audiodaten gespeichert werden. Bei einer max. Festplattengröße von 36 GB ist so im 48 kHz Betrieb eine ununterbrochene Aufnahmezeit bis zu 6 Stunden möglich.Der Studio/MADI-Hub dient der Synchronisation und dem Routing der Audiosignale. Als zentraler Verteiler/Splitter/Merger werden über die integrierten MADI-I/O-Ports die angeschlossenen Audio-Decks mit den Convertern verknüpft und verwaltet. Als eigentliche Audioschnittstellen stehen jeweils designierte Converter für analoge und AES/EBU-Signale zur Verfügung. Zusätzlich wird mit dem FC 727 die Anbindung aller bekannten digitalen Audioformate ermöglicht.
Seit Auslieferung der V3.0 Software kann das R-1 System die Audiodaten zu WAV-Files exportieren; bzw. WAV-Files importieren. Außerdem wird für Archivierungszwecke eine "TransferStation" für die Wandlung zum AES31 Format incl. Unterstützung von Multichannel-Formaten (z.B. für DVD Authoring) von Euphonix angeboten.

Euphonix FC727 Digital Audio Format Konverter
Der FC727 von Euphonix ist ein kompakter 2 HE Konverter für digitale Audioformate. Das Gerät wandelt beidseitig zwischen MADI (Multichannel Audio Digital Interface) und den in Tabelle 1 gelisteten Formaten. Unabhängig vom Ausgangsformat sind optional AES/EBU Ausgänge erhältlich.
Der FC727 wandelt 56 digitale Audiokanäle mit jedem der unterstützten Formate gleichzeitig in zwei Richtungen (=simultan-bidirektionale Konvertierung). Dabei ist das Gerät in 7 Bänke mit je 8 Kanälen organisiert und jede Bank kann in einem unterschiedlichen Format mit unterschiedlicher Sample Rate genutzt werden (z.B. Tascam DA-Geräte 1-8, ADAT 9-16, ProTools 33-48, usw.). Ab Software V1.06 lassen sich die 56 Kanäle vom MADI Port B Eingang auch gleichzeitig am AES-Port und einem Port eines beliebigen anderen Formates ausgeben. Außerdem können jetzt 24 Kanäle zwischen jedem beliebigen Format (z.B. ProTools auf TDIF, usw.) bi-direktional gewandelt werden! Ab Software V1.11 sind zusätzliche MADI Merge Funktionen per Dip-Schalter Stellung wählbar. Ist eine Konvertierung der Sample Rate erforderlich kann dies vom FC727 für jeden Kanal in höchster Qualität durchgeführt werden. Am FC727 werden übliche DB-50 Steckverbinder für alle „third-party"Formate eingesetzt. Für die Übertragung von der DB-50 Gehäusebuchse zum Steckverbinder des „Fremdgerätes" ist ein Adapter notwendig, der je nach Setup separat erhältlich ist.

http://www.euphonix.com/

Soundscape iBox Series

Die neue iBox-Serie bietet Ihnen die Audiosignal-Zentrale für Ihr gesamtes Studio. Über Analog/TDIF Wandlung (iBox 48-TA, iBox 64-MADI-TA) oder MADI/TDIF Wandlung (iBox 64-MADI, iBox 64 MADI-TA) können Soundscape-DAW-Benutzer die TDIF Ports mit Ihren Soundscape 32, Soundscape 16 oder R.Ed Systemen verbinden. Benutzer nativer PC-Systeme verbinden eine Mixpander-Karte über den TDM Expansion Port und bekommen so das ultimative Audiokarte mit DSP-gestütztem Mixing, Processing und Ein-/Ausgängen ("Mixpander Power Pak"), oder sie verbinden die TDIF Ports mit ihrer/ihren Mixtreme/Mixtreme 192 Karte(n). So kombiniert z.B das "Mixtreme Power Pak 24" zwei Mixtreme 192 und eine iBox 48-TA. Wird der TDM Expansion Port mit der Mixpander verbunden, stehen alle TDIF Ports für weitere Verbindungen zu anderen iBoxen zur Verfügung. Somit können z.B zwei iBox 48-TA über TDIF kaskadiert werden, um insgesamt 48 analoge Ein-/Ausgänge pro Mixpander zu bieten. Alternativ lassen sich die TDIF-Ports natürlich auch mit anderen Wandlern verbinden:
  • Die Apogee I/O 896 für ADAT, AES/EBU oder weitere analoge Anschlüsse mit Apogee AD/DA Wandlung.
  • Die Soundscape ADDA 2408-R, eine gemeinschaftliche Entwicklung von Digital Audio Denmark und Sydec Audio Engineering, die 8 High-End Mikrofonvorverstärker mit digitaler Fernsteuerung für Gain, Phase, Delay über Software, bietet.
  • oder mit weiteren iBoxen: iBox 2-Mic, iBox 2-Line, iBox 8-Line oder iBox 4-AES.
  • Eingänge/Ausgänge Analog
  • Anzahl der Kanäle: 24 In +Out
  • Anzahl der Ports: 3 In und 3 Out
  • Anschlussformat: DB25F (8 Kanal Multi) symm., +4dBu nom., +22dBu max.
  • Digital
  • TDIF
  • Anzahl der Kanäle: 24
  • Anzahl der Ports: 3
  • Anschlussformat: DB25F EXPANSION PORT
  • Anzahl der Kanäle: 64 Anschlussformat: MiniD 68-pol
  • MADI
  • Anzahl der Kanäle: 64
  • Anschlussformat: Fibre ST-connectors jeweils In und Out
  • WordClock BNC In / Out

http://www.soundscape-audio.de/


Otari

Der FS-96 Format & Sample-Rate Wandler ist Otari's Lösung zur Problematik fehlerfreier Wandlung aller digitalen Mehrkanal-Formate. Das Gerät wandelt auf einfachste Weise 24 Kanäle parallel zwischen den Formaten MADI, AES/EBU, TDIF, ADAT und SDIF-2 (DASH). Die Formatwandlung aller 24 Kanäle erfolgt bit-synchron mit 24-bit Auflösung und zu 96kHz Samplingfrequenz.
  • Interne Kreuzschiene mit 10 Presetspeichern ermöglicht flexible Spurzuordnung schon während der WandlungMehrere FS-96 Systeme können zur Spur-Erweiterung (z.B. bei 48-Kanal MADI) kaskadiert werden
  • Der eingebaute Sample-Rate Wandler verarbeitet Signale in Bereich von 32kHz bis 96kHz und Bit-Raten von 16-bit bis 24-bit, inkl. Dithering
  • Hochwertiger Takt-Generator z.B. zur Stabilisierung semi-professioneller Audio/Video-Systeme-Die Taktreferenz kann vom Eingangssignal (z.B. AES/EBU), dem internen Takt-Generator oder externem Word Clock generiert werde
  • Für die Formate AES/EBU & TDIF arbeitet das Gerät auch bi-direktional-Status Bit-Daten können auf einfache Weise editiert werden
  • 19" / 2HE Rack-Bauweise

Yamaha

MY16 MADI-64 Interface - 96kHz (für Yamaha DM2000, 02R96)
MADI-Interface für das Yamaha DM2000, DM1000(32Kanäle), PM5D, 02R96, 01V96(16Kanäle), DME24, DME64, DME32, DIO8 und M7CL . Es ist nun mittels Lichtwellenleiter- oder BNC-Kabel möglich, bis zu 64 Audio-Signale bidirektional über die MADI-Verbindung zu versenden. Das Set besteht aus 1 x Master Card und 3 Slave Karten = 4 SLOTS !
Note: Die Kompatibilität mit DME32 und DIO8 wurde von Yamaha nicht getestet.

AMS NEVE MIO 96

The Modular I/O System 96 delivers 24 bit, 96kHz or 48kHz/44.1kHz resolution in a precision engineered package. MIOS provides definitive Neve quality audio at the critical first stage of audio acquisition. Each compact 4U MIOS rack houses up to 6 hot-pluggable modules with a range of analogue and digital I/O formats. Connection to the console is via MADI, the industry standard multi-channel audio connection. Dual redundant power supplies are incorporated and are removable from the front of the rack.Quad Microphone Amplifier: Four classic Neve mic input stages coupled with precision 24 bit, 96kHz conversion circuitry. Two mic inputs and one line level input per channel plus a remote controled analogue limiter and high pass filter to control sources prior to digital conversion.

FEATURES
  • einfaches Routing für den Verbund von 2 Pulten oder durchschleifung von Racks
  • zusätzliche Verbindungen für ausgelagerte Broadcast-Umgebungen
  • Wahlweise mit optischen Dual-Fibre- oder Coax-MADI Verbindungen
  • MIOS control embedded in the MADI audio connection for simple connection and patching.
  • 4 eingebaute D/A Konverter für Talkback, Foldback- oder Studiolautsprecher
  • der Kopfhörer-Ausgang kann als Monitor auf iergend ein Eingang des Racks gelegt werden
  • Anzeige und Bedienbarkeit der Parameter an der Rackfrontl
  • Fernsteuerung der Mic-preamps vom Pult aus
  • Bidirectionaler Datenfluss zwischen Rack und Pult
  • Analog Input: 16 Kanäle, 24bit, 96kHz A/D Konverter
  • Analog Output: 16 Kanäle, 24bit, 96kHz D/A Konverter
  • AES/EBU: 8 (16 mono) AES Input Anschlüsse and 8 (16 mono) AES Output Anschlüsse

Merging Pyramix MADI I/O

Tochterkarte für Mykerinos PCI-Card
Die MADI-I/O-Tochterkarte für die Mykerinos PCI-Karte ist für alle Anwendungen geeignet, die eine hohe Anzahl digitaler Ein- und Ausgänge benötigen. Insgesamt 56 Kanäle im Standard MADI- oder 64 Kanäle im MADI-X-Format stehen zur Verfügung. Durch die Verwendung des Standard-MADI-Formats kann das Pyramix-System einfach und kostengünstig in professionelle MADI-Umgebungen mit großformatigen Digitalkonsolen oder auch MADI-Routingsystemen eingebunden werden. Die Karte ist wahlweise mit BNC oder optical duplex SC - Anschlüssen erhältlich. Beide Versionen verfügen über einen zusätzlichen Wordclock-Anschluß, der softwareseitig als Wordclock Ein- oder Ausgang geschaltet werden kann.

Jünger Audio C8000

Frei konfigurierbares und erweiterbares Audio Prozessing System bestehend aus einem Mainframe das mit verschiedenen 3RU-Karten bestückt werden kann. Auswahl an Audio-Prozessorkarten:
  • 2ch transmission signal processing (AGC, expander, compressor, gain, peak-limiter, adaptive -preemphasis, mpx-limiter)
  • 2ch audio fail controller (mono switcher, silence monitor, program switch/fader)
  • 2ch audio conditioner (gain, phase rev, routing, delay, limiter)
  • 4ch digital limiter (gain, limiter)
  • 4ch digital delay (gain, glitch free delay up to 1.3 sec, auto-tracking)
  • 4ch audio levelling processor Level Magic (TM)
  • 8ch mix matrix (gain, 8x8 routing, mixing)
  • 8ch digital limiter (gain, limiter)
  • Analog-Interface-Karten:
  • 4ch A/D converter, up to 24bit/96kHz, floating balanced, XLR, 8HP > studio, recording, mastering
  • 4ch D/A converter, up to 24bit/96kHz, floating balanced, XLR , 8HP > studio, recording, mastering
  • 4ch A/D converter, up to 24bit/96kHz, floating balanced, SUB-D, 4HP > studio, recording, mastering
  • 4ch D/A converter, up to 24bit/96kHz, floating balanced, SUB-D, 4HP > studio, recording, mastering
  • 2ch A/D and 2ch D/A converter, up to 24bit/48kHz, with hardware bypass, XLR, 8HP > broadcast
  • 4ch "direct-to-digital" remotable mic preamp (142dB ADC!) Sorry, under construction! Coming soon!
  • 4ch A/D converter, up to 24bit/48kHz, floating balanced, XLR, 8HP > broadcast
  • 4ch D/A converter, up to 24bit/48kHz, floating balanced, XLR , 8HP > broadcast
  • 4ch A/D converter, up to 24bit/48kHz, floating balanced, SUB-D, 4HP > broadcast
  • 4ch D/A converter, up to 24bit/48kHz, floating balanced, SUB-D, 4HP > broadcast

Digital-Interface-Karten:

  • 8ch AES input, up to 24bit/96kHz, XLR 110 Ohms balanced, 8HP
  • 8ch AES output, up to 24bit/96kHz, XLR 110 Ohms balanced, 8HP
  • 8ch AES input, up to 24bit/96kHz, BNC 75 Ohms unbalanced, 4HP
  • 8ch AES output, up to 24bit/96kHz, BNC 75 Ohms unbalanced, 4HP
  • 4ch AES input/output w. hardware bypass, up to 24bit/96kHz, XLR 110 Ohms balanced, 8HP
  • 4ch AES input/output w. hardware bypass, up to 24bit/96kHz, BNC 75 Ohms unbalanced, 4HP
  • 64ch MADI input/output, up to 32ch with 24bit/96kHz, optical/BNC, 4HP
  • 4ch SDI audio embedder/deembedder (270 MBit/s, CCIR 601), 4HP

Sync- und Remote Interfaces:

  • sync&remote interface (internal 44.1, 48, 88.2, 96; ext AES, WCLK, Video;
  • serial remote RS-232, RS-422, CAN)
  • sync interface (internal 44.1, 48, 88.2, 96; ext AES, WCLK, Video; redundant mode
  • sync distribution amplifier 4x WCKL out
  • WCLK sync interface (internal 44.1, 48, 88.2, 96; ext WCLK), redundant input
  • LAN-controller: Ethernet, TCP/IP, Webserver, SNMP
  • parallel remote, 10x GPI, 10x Tally
  • parallel remote, 6x GPI (opto coupler), 5x Tally (relais), potential free
  • serial converter AES RS-422 CAN, XLR 8HP
  • serial converter AES RS-422 CAN, BNC 4HP

 

Stagetec Cantus

Stage Tecs CANTUS ist das ultimative Mischpultsystem höchster Qualität für Theater, Post-Production, Rundfunk, Musikproduktion, Mastering, Übertragungswagen, Film und andere Gebiete der professionellen Audiotechnik.
  • vollständig digital aufgebaut
  • verteiltes System aus Hauptkonsole, optionalen Nebenkonsolen, separatem Audioprozessor und NEXUS-Koppelfeldsystem
  • nach Kundenwunsch konfiguriert
  • Duplex-Glasfaserkabel zwischen den Teilsystemen
  • erstklassige Tonqualität durch 40 Bit Gleitkomma-Arithmetik im Kanal
  • Mehrkanal-Option (Dolby Surround, HDTV, Dolby SR-D, Sony SDDS)
  • anwenderspezifisch konfigurierbar sind Kanalaufteilung, Summenaufteilung, Kanalstruktur, -Zuordnung von Kanalbedienstreifen und Kanälen
  • statische und auf Wunsch dynamische Automation aller Pultparameter
  • geringer Platzbedarf, niedriges Gewicht, wenig Verlustleistung
  • Tonanbindung: vollständig über das digitale NEXUS-Audionetzwerk und Koppelfeldsystem
  • Abtastfrequenzen: 44,1 kHz, 48 kHz
  • Analoger Fullscale-Pegel: : 0 dBFS = 0...22/28 dBu, systemweit einstellbar
  • Hochpegeleingänge: 24 Bit TrueMatch-A/D, typ. 133 dB (A) Dynamik
  • Mikrofoneingänge: 28 Bit TrueMatch-A/D, typ. 153 dB (A) Dynamik
  • Hochpegelausgänge: 24 Bit D/A, typ. 127 dB (A) Dynamik
  • Digitale Audioformate: AES/EBU und S/PDIF (XLR, Cinch, TosLink), Y2 (MEL2), SDIF-2, MADI, ADAT, TDIF
Abtastratenwandler: abhängig vom Kartentyp auf Wunsch lieferbar oder serienmäßig, 25...55 kHz

Stagetec NEXUS

Keiner der Begriffe beschreibt das System zutreffend. Ein neuer Terminus wird erforderlich: NEXUS! NEXUS ist nicht nur Audionetzwerk, Koppelfeldsystem und Kreuzschiene zugleich.
NEXUS bietet zusätzlich:
  • Audio-Formatwandlung
  • A/D- und D/A-Wandlersystem
  • Audiobearbeitung
  • Datenübertragung
  • Schaltinterface
  • Mehrkanal-Pegelanzeige
  • Verstärkersteuerung
  • Kommunikationsmöglichkeiten
  • Logik-Funktionen...

Die Grundidee ist bestechend: Glasfaserleitungen, die über den gesamten Studiokomplex verlegt sind, überträgt digital alle Audiodaten und Steuerinformationen. In den Studios, Regien, Maschinenräumen und auf den Bühnen werden so genannte Basisgeräte installiert. Diese stellen die jeweils benötigten Ein- und Ausgänge im richtigen Datenformat und mit normgerechten Steckverbindern bereit. Mittels grafischer Bediensoftware werden dann beliebige Eingänge auf die gewünschten Ausgänge geschaltet - der physikalische Ort der Ein- und Ausgangsressource ist hierbei unerheblich.
NEXUS ist ein vielseitige Audionetzwerk und Koppelfeldsystem für den Einsatz als Mischpult- oder Studio-Kreuzschiene, für Schalträume, für eine Komplettvernetzung von Funkhäusern, für Übertragungswagen, für die Beschallung und für andere Gebiete der professionellen Audiotechnik.
Anwendungsbereich:
  • Rundfunk und Fernsehen:
  • Schalträume, Komplettvernetzung von Funkhäusern
  • Studio-Kreuzschienen
  • Übertragungstechnik
  • Produktions- und Nachvertonungsstudios
  • Mischpult- und Studio-Kreuzschienen
  • Komplettverkabelung von Studiokomplexen
  • A/D-, D/A- und Formatwandlung
  • Theater, Konzert- und Konferenzsäle, Messegelände:
  • Verbindung von Tonstudios, Bühnen, Beschallung und anderen Bereichen
  • Vernetzung von Sälen und Gebäudekomplexen
Prinzip
Nexus ist das digitale Schalt- und Übertragungssystem für Audiosignale im modularen dezentralen Aufbau, für brillanten Sound, für umfassende und einfache Kontrolle und ein Höchstmass an Sicherheit.

Vernetzung
Nexus bietet nahezu grenzenlose und kostengünstige Verbindungsmöglichkeiten per Glasfaserkabel. Distanzen von bis zu 100 km ohne Verlust der Audioqualität und des Systemtaktes sind möglich

Komponenten
Nexus Basisgeräte sind 19" Rahmen mit Bauhöhen von 3HE, 6HE, 9HE, 12HE oder 15HE. Ein- und Ausgänge sind als 3HE-Steckkarten ausgeführt.

Signalkonvertierung
Alle Audio-Baugruppen schreiben und lessen das interne 24-Bit-Audioformat des Zeitmultiplex-Bussystem. Daher können Audioeingänge jeden Typs auf beliibige von Nexus geschaltet werden, beispielsweise analoge Eingänge auf digitale Ausgänge oder Y-2-Eingänge auf AES/EBU-Ausgänge. Die sonst aufwendige und teure Formatkonvertierung wird in Nexus zur Nebensache degradiert.

Signalbearbeitung
Die Signalverteilung benötigt keine Signalverarbeitungs-Baugruppen. Doch wo immer eine Signalbearbeitung gewünscht ist, kann ein Nexus-DSP geroutet werden - an jede beliebige Stelle und mit allen wichtigen Kontrollelementen für EQ, Delay, Dynamic, Fader...

Non-Audio
Die Schalt- und Übertragungsfähigkeiten von Nexus schliessen auch andere Signale ein: Verschiedene serielle Formate (RS232, RS422, RS485, MIDI, DMX, LTC, etc.) und Steuersignale für Fremdgeräte (z.B. Verstärkersteuerungen, Lichtsteuerungen oder Maschinensteuerung) können vom System verteilt und auch erzeugt werden.

Bedienung
Die Bedienung von Nexus erfolgt über PCs mit grafischer Oberfläche und/oder über Aurus- und Cantus-Konsolen. Intuitives Auffinden und Steuern aller Systemkomponenten wird durch die Nexus-Software ermöglicht. Alle einstellungen sind speicherbar. Voreinstellungen können einfach abgerufen werden.