Digital I/O, Wordclock & MIDI

AES/EBU: Das Fireface UFX besitzt einen professionellen AES/EBU I/O der mit bis zu 192 kHz Samplefrequenz arbeitet.

ADAT: Zwei 8-kanalige ADAT-Ports erlauben den Anschluss externer Wandler, sei es analog oder rein digital. Dem Anschluss von Effektgeräten, Mischpulten, weiteren Vorverstärkern oder Wandlern steht so nichts im Weg. Diese Ports arbeiten bis 192 kHz, mit der von ADAT bekannten Einschränkung auf 2 Kanäle pro Port (SMUX/4). Wie auch AES/EBU sind die 16 ADAT-Kanäle simultan verfügbar. Die Nutzung zweier externer Konverter wie den ADI-8 QS ergibt beim UFX 28 analoge Eingänge und Ausgänge, 20 bei einer Samplefrequenz von 96 kHz, und immer noch 16 bei 192 kHz.

SPDIF: Der zweite ADAT-Port dient optional als optischer SPDIF I/O, was das UFX in den Anschlüssen noch flexibler macht.

Word Clock & MIDI: Ein Word Clock I/O (BNC) mit schaltbarer Terminierung und zwei MIDI I/Os komplettieren die verfügbaren Anschlüsse und machen das Fireface UFX zu einem professionell und universell nutzbaren Audio-System.

TotalMix FX

Der DSP-basierte TotalMix Mischer erlaubt ein vollkommen freies Routen und Mischen aller 30 Eingänge und 30 Playback-Kanäle auf die 30 physikalischen Ausgänge. Bis zu 15 komplett unterschiedliche Stereo-Submixe sind möglich. Zusammen mit der ausgefeilten Control Room Sektion bietet das UFX perfektes Monitoring mit unübertroffener Flexibilität. Und das ist längst nicht alles: Das neue TotalMix FX bietet Hardware Mixing/Routing mit vielen neuen Merkmalen und optimierter Bedienung. Dazu wurde TotalMix FX von Grund auf neu programmiert. Jeder Ein- und Ausgangskanal besitzt eine luxuriöse Ausstattung, vergleichbar mit der eines vollwertigen digitalen Mischpultes. Pro Kanal stehen 3-Band parametrischer Equalizer, einstellbarer Low Cut, Auto Level, Compressor, Expander, MS Processing und Phase zur Verfügung. Die Reverb- und Echo-Effekte stehen allen Kanälen über einen Stereo-Send und Return-Bus zur Verfügung. Jeder Ausgangskanal - analog wie digital - besitzt einen eigenen Effekt-Return, über den ein individuelles Mischungsverhältnis mit dem Hall-/Echo-Signal eingestellt wird. Das UFX lässt andere Interfaces weit hinter sich, unter anderem weil diese Effekte - insbesondere Reverb - selbst bei 192 kHz verfügbar sind.

Zwei DSPs sorgen für eine überzeugende Leistung auch in extremen Anwendungsfällen. TotalMix ist wie bei RME üblich mit allen Kanälen (90) und allen Samplefrequenzen vollkommen uneingeschränkt verfügbar. Der zweite DSP berechnet nur die Effekte, und hat daher ausreichend Leistungsreserven. So lassen sich bei 48 kHz tatsächlich 60 EQs, 34 Low Cuts und Echo aktivieren. Bei aktivem Reverb und Echo sind immer noch 46 EQs und 32 Low Cuts verfügbar. Der FX-DSP besitzt eine automatische Überwachung auf Überlastung. Sobald kein Effekt mehr zuschaltbar ist wird dies in der TotalMix-Oberfläche eindeutig signalisiert. Beim Wechsel zu höheren Samplefrequenzen deaktiviert das UFX die maximale Leistung übersteigende Effekte automatisch, so dass der DSP keinesfalls überlastet wird, und der Anwender von zerstörten Boxen verschont bleibt.

Die komplette Effekt-Sektion ergänzt die Aufnahmekette nicht nur mit Flexibilität, sondern beseitigt auch die Latenzprobleme üblicher Software. TotalMix ersetzt mit Leichtigkeit externe Mischpulte, um beispielsweise unterschiedliche, latenzfreie Monitormischungen, inklusive EQ und Hall, für die Studio-Monitore und die Kopfhörer der Musiker im Aufnahmeraum zu erstellen. Darüber hinaus berechnet die DSP-Hardware die RMS- und Peak-Pegelwerte aller 90 Audiokanäle. Dies erzeugt also keine CPU-Last im Rechner. Die meisten Funktionen in TotalMix können per MIDI über einen Mackie Control kompatiblen Remote Controller ferngesteuert werden.