RME Fireface UCX

Qualität statt Quantität. Das UCX verfügt über zwei Hi-End Mikrofon- und Instrumenten-Vorverstärker - direkt zugänglich auf der Frontseite.

Wie im UFX nutzen beide Preamps die Technologie des RME Micstasy, eines Hi-End Vorverstärkers für außergewöhnliche klangliche Anforderungen und kritische Anwendungen, wie die professionelle Aufzeichnung klassischer Konzerte. Das außergewöhnliche Design beeindruckt durch extrem niedrige Verzerrungs- und Rauschwerte, sowie einen extrem linearen Frequenzgang. Damit entsteht eine herausragende Lösung zur unverfälschten Übertragung und Verstärkung jeglicher Signale, seien es hochpegelige Bühnen-, oder typische Studiosignale, niederpegelige oder hochohmige Instrumente, dynamische oder Bändchen-Mikrofone.

Die digital kontrollierte Verstärkung von bis zu 65 dB, einstellbar in Schritten von 1 dB über einen Bereich von 55 dB, wird individuell für jeden Eingang über TotalMix FX oder den Drehknopf auf der front eingestellt. Alle Einstellungen sind 100% reproduzierbar aund auch per MIDI ferngesteuert einstellbar.

48V Phantomspeisung ist pro Kanal individuell schaltbar. LEDs für Signal, Clip und aktivierte Phantomspeisung geben einen Überblick über den Status des Gerätes.

Die beiden Stereo-Klinken-Eingänge auf der Front sind wahlweise als Instrumenteneingänge nutzbar. Ob zwei Gitarren oder Keyboards - es ist keine weitere Hardware erforderlich.

AutoSet. Das UCX verfügt zudem über ein einzigartiges RME-Feature, dass zuvor nur im High-End-Preamp Micstasy und im UFX enthalten war. Einige Preamps enthalten Limiter, mit denen eine Übersteuerung - insbesondere des AD-Wandlers - vermieden werden soll. Eine solche Schaltung würde allerdings die hervorragenden technischen Daten des Mic-Frontends beeinflussen.

Dank des komplett digital kontrollierten Gains kann das UCX den Gain auch selbst einstellen. Damit ergibt sich ein perfekter Übersteuerungsschutz ohne jegliche Verschlechterung, Rauschen, Kompression oder Pegelspitzenreduktion des Nutzsignales, da dieses keine zusätzliche analoge Elektronik durchlaufen muss.

Beispiel: Während einer Recording-Session fordert der Toningenieur den Sänger oder Gittaristen auf, einen lauten Referenzteil zu singen oder zu spielen. Zuvor stellt er die Vorverstärkung am UCX auf einen sehr hohen Wert (z. B. 50 dB). Mit aktiviertem AutoSet wird nun das Signal, sobald es -6 dBFS erreicht, basierend auf der Intensität und Dauer, automatisch reduziert. Damit werden manuelle Eingriffe während einer Performance weitgehend überflüssig, sind aber selbstverständlich jederzeit möglich. AutoSet kann für jeden der vier Mic/Instrument-Preamps auf der Frontseite separat aktiviert werden.