'59 Tweed Lux
Basiert auf einem 1959 Fender® Deluxe*
Der Fender "Tweed" Deluxe mit seinem 12"-Jensen-Lautsprecher, den beiden 6V6-Röhren und einer Leistung von 15 Watt gilt als Studiofavorit unterschiedlichster Musiker von Billy Gibbons (ZZ Top) bis hin zur Jazz-/Fusion-Legende Larry Carlton. So wurde beispielsweise Carltons berühmtes Solo auf Steely Dans "Kid Charlemagne" auf einer Gibson ES-335 (mit zurückgedrehtem Klangregler) direkt über einen voll ausgesteuerten Fender® Deluxe eingespielt.

'59 Tweed Bass
Basiert auf einem 1959 Fender® Deluxe*
Der Fender Bassman war der weltweit erste Bass-Amp überhaupt; er wurde 1952 von Leo Fender entwickelt, der ihn ursprünglich als Verstärker für seinen brandneuen "elektrischen" Precision Bass vorgesehen hatte (ein 15"-Lautsprecher, knapp 40 Watt). Wie der Fender Deluxe ist auch der Bassman im typischen Tweed-Kofferstoff ausgeführt. Fender war bekannt dafür, seine Entwicklungen immer weiter zu verbessern und entschied sich daher letzten Endes für die Verwendung von vier 10"-Jensen-Lautsprechern, die sich durch eine stramme Bass-Resonanz bei gleichbleibender Höhenwiedergabe auszeichneten. 1959 wartete der Bassman mit seinen beiden 5881er Endstufenröhren (6L6er nach Militärspezifikationen) bereits mit einer Leistung von fast 50 Watt auf und war mit insgesamt vier Eingängen – High und Low, jeweils für beide Kanäle – ausgestattet. Darüber hinaus verfügte er über Regler für Bässe, Mitten und Höhen sowie einen Presence-Regler, über den die Gegenkopplung (negative Rückkopplung) gesteuert wurde, und ermöglichte auf diese Weise detailliertere Eingriffe auch in den höheren Frequenzbereichen.

'64 Black Panel Lux Vibrato
Basiert auf einem 1964 Fender® Deluxe Reverb®, Vibrato Channel*

'64 Black Panel Lux Normal
Basiert auf einem 1964 Fender® Deluxe Reverb®, Normal Channel*
Während der gesamten Zeit, in der Leo Fender Amps entwickelte, hatte er eine Version des Fender® Deluxe im Programm. Mit seinem 12"-Oxford-Speaker und den beiden 6V6-Röhren produzierte der Fender Deluxe Reverb® etwas über 20 Watt und avancierte schnell zum ultimativen Amp für kleinere Club-Auftritte. Auch im Studio wurde dieser Klassiker häufig eingesetzt und ist unter anderem auf zahllosen Nashville-Nr.1-Hits zu hören, denn er war für gefragte Session-Musiker wie Brent Mason stets erste Wahl.

'66 AC Hi Boost
Basiert auf einem 1966 VOX® AC30 Top Boost*
Der ursprünglich aus dem Jahr 1958 stammende Vox® AC30 erlebte in den ersten Jahren einige Design-Änderungen, bis er schließlich so war, wie man ihn von zahllosen britischen Pop-/Rock-Produktionen der sechziger Jahre kennt. Die "Top Boost"-Schaltung war zunächst lediglich eine hauseigene Modifikation der Firma Vox® – eine zusätzliche Röhre plus Treble- und Bass-Regler auf der Rückseite des Amps. Diese wurde jedoch schnell derart populär, dass Vox® sich 1963 entschloss, die Frontplatte des AC30 um diesen Schaltkreis zu erweitern. Es war diese 30-Watt-Version mit ihren zwei 12"-Celestions (aufgrund ihrer Farbe und des Aufdrucks auch als "15-Watt-Blue oder "Bulldogs" bekannt) und vier EL84-Röhren, die den Sound moderner Unterhaltungsmusik grundlegend mit veränderte.

'67 Black Duo
Basiert auf einem 1967 Fende® Twin Reverb®*
Ganz ohne Zweifel ist der Fender Twin Reverb aus der Blackface-Ära einer der besten Combo-Amps, die jemals hergestellt wurden, und mit zwei 12"-Jensen-Lautsprechern und vier 6L6-Röhren (80 Watt) ist er für zahlreiche Musiker ein unverzichtbarer Tour-Begleiter. Während der sechziger und siebziger Jahre spielte nahezu jeder professionelle Gitarrist jeder nur denkbaren Stilrichtung einen Fender Twin Reverb – von BB King und den Beatles (beispielsweise auf dem legendären White Album) bis hin zu John Fogerty, David Gilmour oder Carlos Santana. Auch auf Santanas 1970er Album Abraxas ist bei der klassischen Instrumental-Ballade "Samba Pa Ti" eine '61er Gibson SG plus Fender Twin Reverb zu hören.”

'69 Plexiglas – 100W
Basiert auf einem 1969 Marshall® 1959 100-Watt Super Lead Head*
1963 waren Fender®-Amps teuer und in England zudem kaum zu bekommen. Aber in einem Londoner Vorort gab es diesen kleinen Musikladen – Marshall's Music –, der ein paar auf Lager hatte. Dieser Laden gehörte dem Schlagzeuglehrer Jim Marshall, zu dessen Schülern unter anderem Mitch Mitchell (The Jimi Hendrix Experience) und Keith Moon (The Who) zählten. Der Amp-Techniker von Marshall's Music, Ken Bran, kam nun auf die Idee, Verstärker wie die bekannten Fender-Amps zu bauen, dabei aber auf eigene, britische Technik zurückzugreifen. Das führte nach nur zwei Jahren dazu, dass Marshall die Werkstatt erweitern musste, da seine Amps sich in der "neuen" britischen Musikerszene großer Beliebtheit erfreuten. Auch der junge Eric Clapton kaufte für seine Gigs mit John Mayall & The Bluesbreakers einen dieser Marshall-Combos - seinen ersten.  

'82 Lead 800 – 100W
Basiert auf einem 1982 Marshall® JCM800 2203 100-Watt Head*
1982 beendete Jim Charles Marshall nach über einem Jahrzehnt einen für das Unternehmen finanziell äußerst ungünstigen Export-Vertrag. Er entschloss sich, das Verstärkerprogramm auf einige, wenige Amps zu reduzieren und sich vornehmlich auf das neue Flaggschiff JCM800 zu konzentrieren, das nach dem Nummernschild auf Marshalls Auto (seinen Initialen plus Nummer) benannt war. Dank des innovativen Preamp-Konzepts, vier EL34-Röhren und des ebenfalls neu hinzugekommenen Master-Volume-Reglers war der JCM800 Garant für massiv verzerrte Rhythmus-Sounds.

'85 M-2 Lead
Basiert auf einem 1985 Mesa/Boogie® Mark IIc+, Drive Channel*
Das Unternehmen Mesa Engineering wurde von Amp-Techniker Randall Smith gegründet, um Material für seine andere Tätigkeit, den Umbau von Mercedes-Motoren, zu beschaffen. Diese "Hot Rod"-Mentalität war es auch, die Smith dazu verleitete, einen kleinen Fender® Princeton in ein 50-Watt-Monster mit JBL-12"-Speaker zu verwandeln. 1970 stand das Resultat dieses Tuns (eher als Joke) im Schaufenster seines Musikladens Prune Music im kalifornischen Berkeley, wo Smith mittlerweile Amps reparierte. Als der ebenfalls aus Kalifornien stammende Carlos Santana den Verstärker hörte, war er sofort begeistert und rief: "Man, this thing really boogies!". Dies war die Geburtsstunde der Mesa/Boogie®-Verstärker.  

'92 Treadplate Modern
Basiert auf einem 1992 Mesa/Boogie® Dual Rectifier® Head, Channel 3: Modern High Gain*

'92 Treadplate Vintage
Basiert auf einem 1992 Mesa/Boogie® Dual Rectifier® Head, Channel 2: Vintage High Gain*
Der im Jahr 1989 auf den Markt gebrachte Mesa/Boogie Dual Rectifier® präsentierte sich in einem ausgesprochen coolen Design, das jeden Formel-1-Rennwagen in den Schatten stellte.. Mit mehr Klangregelungsoptionen und Verzerrung als jeder andere Boogie vor ihm, avancierte der Amp zum Branchenstandard für alle Gitarristen, die sich einem wirklich massiven Sound verschrieben hatten. Das Dual Rectifier Top wurde erstmals von Grunge-Bands wie Alice in Chains und Soundgarden eingesetzt. Zu Ruhm und Ehren kam der neue Boogie-Verstärker aber insbesondere durch die Nu-Metal-Szene mit Bands wie Korn, Limp Bizkit oder Linkin Park sowie durch Rockgrößen der Neunziger, z.B. Creed und (später) Foo Fighters.

'89 SL-100 Drive
Basiert auf einem 1989 Soldano SLO-100 Super Lead Overdrive Head, Overdrive-Kanal*

'89 SL-100 Crunch
Basiert auf einem 1989 Soldano SLO-100 Super Lead Overdrive Head, "Crunch"-Kanal*

DC Modern Overdrive
Avid Custom Modern Overdrive
Wenn Sie einen individuellen Klang suchen, der das klassische "Knurren" eines 100-Watt-Marshalls® mit mehr Fundament verbindet, sollten Sie unbedingt auch unseren "DC Modern Overdrive" ausprobieren. Dieser virtuelle Avid-Custom-Amp basiert auf der Klangcharakteristik des JCM800, bietet jedoch deutlich mehr Gain und eine sorgfältig ausbalancierte Klangregelung – und sorgt damit für reichlich Schub! Darüber hinaus wurden ein zusätzlicher "Bright"-Schalter und ein Tremolo im Fender®*-Stil integriert. Mit einem Humbucker in Bridge-Position lässt es sich mit dem "DC Modern Overdrive" richtig amtlich "shredden" – probieren Sie es aus!

DC Vintage Crunch
Avid Custom Vintage Crunch
Unser "DC Vintage Crunch"-Nachbau kombiniert die beiden populärsten Versionen des Fender® Deluxe* zu einem absoluten Killer-Amp, der im Vergleich zum Deluxe der Tweed-Ära über mehr Gain und einen "Bright"-Schalter verfügt. Damit unser Vintage-Custom-Amp noch vielseitiger wird, haben wir zudem Klangregelung und Tremolo der "Blackface"-Verstärker ergänzt. Ideal ist dieser virtuelle Amp für Gitarren mit Singlecoil-Pickups – der perfekte Partner für glasklare Clean-Sounds und druckvolle Leads.

Eleven Rack: Effekte

Green JRC Overdrive
Basiert auf dem Ibanez TS-808 Tube Screamer*
Der Ibanez TS-808 Tube Screamer wird von vielen Gitarristen als das Overdrive-Pedal schlechthin betrachtet und gilt heute als einer der gefragtesten Effektklassiker — nicht zuletzt, da der Tube Screamer einer der Favoriten von Gitarrenlegende Stevie Ray Vaughan war. Vaughan setzte das Original ein, um die Vorstufe seiner Röhren-Amps zu übersteuern, und verwendete manchmal sogar zwei TS-808 gleichzeitig, um besonders intensive Verzerrungen zu erzielen.

Tri Knob Fuzz
Basiert auf: Electro-Harmonix Big Muff Pi*
Ende der sechziger Jahre war Electro-Harmonix ein kleiner, exklusiver, aber noch relativ unbekannter Pedalhersteller aus New York City, geführt von Inhaber Mike Matthews. Aufgrund der wachsenden Populärität verzerrter Gitarren-Sounds — insbesondere dank Musikern wie Jimi Hendrix und Keith Richards — hatte das Unternehmen als Anbieter handlicher Fuzzbox-Pedale und Booster-Schaltkreise für Gitarristen eine Marktnische entdeckt. Nachdem Matthews einige Zeit mit Hendrix im Studio verbracht hatte, um Gitarren-Sounds zu diskutieren, entwickelte er ein Pedal, das untrennbar mit dem Namen Electro-Harmonix verbunden bleiben und Geschichte schreiben sollte — als einer der meistverkauften Distortion-Effekte aller Zeiten: den Big Muff Pi.

Black Op Distortion
Basiert auf: Pro Co Rat*
Mitte der Siebziger widmeten sich die Pro Co-Toningenieure Scott Burnham und Steve Kiraly der Reparatur und dem Tuning diverser Overdrive- und Distortion-Pedale wie dem Dallas-Arbiter Fuzzface und anderen. Schon nach kurzer Zeit beschloss Burnham, selbst ein richtig gutes Modell zu entwickeln — das Pro Co Rat war geboren. Nachdem er im Untergeschoss des Firmengebäudes zunächst einige Prototypen als Custom-Modelle gebaut hatte, ging das Pro Co-Pedal ab 1979 in Serienproduktion. Dank seines einzigartigen Klangs und der Möglichkeit, sehr massive Verzerrungen zu erzeugen, avancierte das Pro Co Rat zu einem der populärsten Effektpedale aller Zeiten und wurde zum Beispiel von Musikern wie Jeff Beck, Joe Walsh, Dave Grohl, Thom Yorke, Joe Perry und James Hetfield eingesetzt.

C1 Chorus/Vibrato
Basiert auf: Boss CE-1 Chorus Ensemble*
Der Boss CE-1 Chorus Ensemble gilt als Urgestein unter den Vintage-Effekten. Es war der erste Chorus-Effekt, der als Fußpedal angeboten wurde, und zugleich das erste Gerät, das unter dem Namen Boss auf den Markt kam. Der CE-1 zeichnet sich durch einige einzigartige Elemente aus, die später zur Standardausstattung diverser Modulationspedale zählten. Praktisch jedes Chorus-Pedal geht auf das ehrwürdige Boss-Pedal CE-1 Chorus Ensemble zurück.

Grey Compressor
Basiert auf: Ross Compressor*
Mitte bis Ende der siebziger Jahre produzierte Kustom Electronics einige Gitarren-Effektpedale unter dem Namen Ross. Leider liefen die Verkäufe eher schleppend, so dass Ross-Effektpedale schon in den Achtzigern wieder vom Markt verschwanden. In den letzten Jahren allerdings entdeckte die Gitarrengemeinde die Ross-Pedale neu — insbesondere das graue Ross Compressor-Pedal, das nun wieder von diversen bekannten Musikern eingesetzt wird, unter anderem von Trey Anastiano (Phish).  

Orange Phaser
Basiert auf: MXR Phase 90*
Seit seinem Debüt im Jahr 1974 ist der MXR Phase 90 das wohl populärste Phaser-Pedal am Markt. Diese Beliebtheit verdankt er nicht zuletzt der Gitarrenlegende Eddie Van Halen, der diesen Effekt sehr häufig einsetzte. Darüber hinaus wurde der MXR Phase 90 aber auch von zahlreichen anderen Gitarristen genutzt, beispielsweise Andy Summers (The Police), Steve Vai, Matt Bellamy (Muse) oder Tom Morello (Rage Against the Machine).

Vibe Phaser
Basiert auf: Univox Uni-Vibe*
Wenn Sie sich die Hendrix-Klassiker "Machine Gun" und "Star Spangled Banner" anhören, wird Ihnen sofort der satte, unverkennbare Sound des Univox Uni-Vibe auffallen. Erstmals vorgestellt wurde der Uni-Vibe-Phaser Mitte der Sechziger, und eigentlich sollte er den Klang eines rotierenden Leslie-Kabinetts simulieren. Den Leslie-Sound traf das Pedal zwar nicht so ganz — überzeugte jedoch durch einen markanten Phaser-Effekt, den man insbesondere von den Gitarren-Legenden Jimi Hendrix, Robin Trower und David Gilmour kennt.

BBD Delay
Basiert auf: Electro-Harmonix Deluxe Memory Man*
1976 präsentierte Electro-Harmonix das Fußpedal Memory Man, einen kostengünstigen Effekt für Gitarristen, mit dem sich diverse Echo/Delay-Effekte erzeugen ließen — ohne Magnetband oder komplexe bewegliche Teile. Gitarristen wie The Edge von U2 oder Eric Johnson machten von den analogen Delay- und interessanten Chorus/Vibrato-Effekten regen Gebrauch, und die Original-Vintage-Pedale gelten heute als gefragte Sammlerstücke.

Roto Speaker
Der Eleven Rack Roto Speaker-Effekt emuliert den einzigartigen Klang eines rotierenden Leslie-Kabinetts. Dieser Effekt lässt sich auf ganz unterschiedliche Weise einsetzen, immer mit einem anderen Sound: Sie können ihn dem Verstärker vorschalten wie ein Fußpedal oder ihn direkt hinter dem Amp einsetzen und die Eleven Rack-Lautsprechersimulation deaktivieren, was einen authentischen Rotary-Speaker-Effekt erzeugt. Da ein reales Leslie-Kabinett zwei Hochtonhörner (Doppelhorn) besitzt, die sich in entgegengesetzte Richtungen drehen, statteten wir unseren Roto Speaker-Effekt mit einem Balance-Regler aus, über den Sie das Pegelverhältnis zwischen dem oberen und dem unteren Rotor einstellen können. Die Preset-Funktion ermöglicht das Umschalten zwischen verschiedenen, virtuellen Rotationslautsprecher-Modellen.

Flanger
Bei der Programmierung unseres Custom-Flanger-Effekts griffen wir auf verschiedene moderne und Vintage-Flanger-Pedale zurück. Mit dem Eleven Rack Flanger präsentieren wir nun unsere individuelle Umsetzung dieses klassischen Effekts. Ursprünglich wurde der Flanger-Effekt durch Druck auf den Flansch einer Tonbandspule erzielt, was später durch Modulation analoger Delay-Schaltkreise umgesetzt wurde. Für Eleven Rack analysierten wir Vintage-Flanger-Modelle von Herstellern wie MXR, Electro Harmonix oder A/DA. Das Ergebnis ist eine Flanger-Simulation, die sich hervorragend sowohl vor als auch nach dem Amp einsetzen lässt — ohne das Rauschen und den eingeschränkten Frequenzgang klassischer Flanger-Pedale.

Volume Pedal
Volumen-Pedale zählen zwar eigentlich nicht zu den Effekten, Gitarristen verlassen sich jedoch seit Jahrzehnten darauf, um Reverse-Attack- und Pedal-Steel-Sounds zu erzeugen. Unser Eleven Rack Volume Pedal klingt sehr transparent und bietet alles, was ein Volumen-Pedal erfordert, ohne eine Signalverschlechterung oder Rauschen (wie man es von Vintage-Modellen kennt). Sie können den Volume Pedal-"Effekt" beinahe überall in der Signalkette einsetzen. Und wenn Sie ein Expression-Pedal an Ihre Eleven Rack-Hardware anschließen, können Sie die Lautstärke Ihres Gitarrensignals ganz bequem per Fuß steuern – eine hervorragende Option sowohl im Studio als auch auf der Bühne.

Graphic EQ
Der Eleven Rack Graphic EQ mit seinen 5 EQ-Bändern – 100 Hz, 370 Hz, 800 Hz, 2 kHz und 3,25 kHz – ist ideal für das Absenken störender Frequenzen und die gezielte Beeinflussung Ihres Gitarren-Sounds, denn dieser Graphik-EQ wurde speziell für Gitarristen programmiert. Vor den Verstärker geschaltet, empfiehlt sich der flexible, transparente EQ insbesondere für die Klangformung, ohne das Signal durch das typische Rauschen externer Fußpedale zu beeinträchtigen. Bei der Entwicklung des Eleven Rack Graphic EQ konsultierte unser Team weltbekannte, professionelle Toningenieure, um zu erfahren, welche Frequenzbänder sie für die Bearbeitung ihrer legendären Gitarren-Sounds bevorzugen. Aber auch nachgeschaltet leistet der Graphic EQ hervorragende Dienste, zur Klangformung oder als Booster für Gitarren- und Mikrofonsignale.

Eleven SR (Stereo Reverb)
Basiert auf: Reverb One Plug-In
Eleven Rack bietet den bestklingenden, hochwertigsten Stereo-Reverb-Effekt, der jemals in einem Gitarren-Recording-System im Rack-Format zur Verfügung stand. Eleven SR basiert auf unserem erfolgreichen TDM-Plug-In Reverb One, das in unzähligen Profistudios für die Produktion preisgekrönter Alben, Spielfilme und Fernsehsendungen eingesetzt wurde und wird – und nun von unserem Entwicklungs-Team speziell für den Einsatz mit Eleven Rack optimiert wurde. Das Resultat ist ein wirklich überzeugender, absolut klangtreuer Reverb-Effekt. Ab sofort benötigen Sie kein Pro Tools|HD-Rig mehr, um Ihre Produktionen mit dem hochwertigen Reverb One-Raumklang zu veredeln – nur Eleven Rack.

Spring Reverb
Basiert auf: Fender Spring Reverb Units* der Blackface-Ära
Laut Tom Hughes’ Buch Analog Man’s Guide to Vintage Effects geht der Fender-Federhall — passenderweise — auf die Surf-Gitarrenlegende Dick Dale zurück.. 1960 bat Dale Leo Fender, ein kompaktes Hallgerät für seinen Gesang zu entwickeln. Fenders Antwort war ein lizenzierter Nachbau der analogen Halleinheit der Hammond-Orgel, die damals den neuesten Stand der Technik darstellte. Der Rest ist Geschichte. Seitdem wurde fast jeder Gitarrenverstärker mit einem Halleffekt ausgestattet, so dass dieser zu einem der populärsten integrierten Amp-Effekte avancierte.

Shine Wah
Basiert auf: Vox V846*
1966 entdeckte der Vox-Ingenieur Brad Plunkett zufällig den Wah-Wah-Effekt, während er mit der Klangformung eines Gitarrenverstärkers experimentierte. Die Verantwortlichen bei Vox sahen sofort das kommerzielle Potenzial eines Wah-Wah-Pedals — das sie ursprünglich allerdings für Holz- und Blechbläser vorgesehen hatten. Ende der Sechziger wurde dann das in Hochglanz-Chrom gehaltene Wah-Wah-Pedal Vox V846 vorgestellt, dessen Frequenzgang speziell auf Gitarrensignale ausgelegt war.  

Black Wah
Basiert auf: Thomas Organ CB-95 Crybaby*
Die Entwicklung des Wah-Wah-Pedals nahm zu Beginn nicht unbedingt einen geraden Weg. Präsentiert wurde es erstmals im Jahr 1966, von der Firma Vox. Doch bereits kurze Zeit später begann das ehemalige Vox-Mutterhaus Thomas Organ ebenfalls mit der Produktion (eigener) Wah-Wahs. Während Vox weiterhin seine Linie verfolgte, Geräte mit alphanumerischen Bezeichnungen zu benennen (das Vox-Pedal hieß V846), beschloss Thomas Organ, dem Effekt einen "schicken" neuen Namen zu verleihen: Crybaby. Und diese Bezeichnung passte, denn sie traf genau den einzigartigen Sound, den das Pedal erzeugte. Bei der Programmierung unseres Eleven Rack Black Wah-Effekts emulierten wir das Thomas Organ-Original CB-95 Crybaby. Ein wichtiger Aspekt ist zudem die Tatsache, dass Eleven Rack über einen einzigartigen, innovativen "True-Z"-Eingang mit automatischer Impedanzanpassung verfügt, der für die Erzeugung dieses besonderen Wah-Sounds eine große Rolle spielt.

EP Tape Echo
Basiert auf: Maestro Echoplex EP-3*
Das Maestro Echoplex war eins der ersten analogen Delay-Geräte überhaupt und trug viel zur Popularität des typischen Delay-Sounds der späten fünfziger und der sechziger Jahre bei. Zur Erzeugung des legendären Delay-Effekts diente beim Echoplex-Delay ein Endlos-Magnetband in Kombination mit einem mechanisch justierbaren Aufnahmekopf. Durch Veränderung der physischen Position des Wiedergabekopfs konnten unterschiedliche Delay-Zeiten realisiert werden.