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VINTAGE-Modus
Dieser Modus erscheint als Voreinstellung beim Starten des am-track. Er verfügt über weniger Parameter als der VCA-Modus und ist klanglich weniger "chirurgisch", sondern eher auf Soundcharakter getrimmt. Der "drive"-Regler des am-track regelt hier die sogenannte Feedback-Verstärkung sowie das Kompressionsverhältnis. Die Regelung klingt je nach Anwendung luftig bis funky.
Tape-Sektion
Die Tape Simulation in am-track liegt schaltungstechnisch hinter der Kompressorsektion und bietet die Möglichkeit, den Aufnahmen einen "analogen" Schliff zu geben, indem typische Aspekte einer Tonbandaufnahme nachgebildet werden.
am-pulse
Transienten sind elektrische oder akustische Einschwingvorgänge. Die jeweiligen Impulse der akustischen Schwingungen beim Aufbau eines Klanges ermöglichen es dem menschliche Ohr, Klänge exakt voneinander zu unterscheiden. Der am-pulse ist ein "transient modeller", ein Kreativtool zur gezielten Bearbeitung der Ein- und Ausschwingvorgänge (Attack und Sustain) bei perkussiven oder dynamischen Signalen. Zudem bietet der Effekt die Möglichkeit, das Signal aufzupolieren oder gar gehörig zu verfremden. Dazu sind im am-pulse die einzelnen Stufen als virtuelle Hardware angelegt und mit aus der analogen Welt entliehenen Modellen und Baugruppen aufgebaut mit dem Ziel, ein harmonisches Regelverhalten zu schaffen.Mögliche Einsatzgebiete des am-pulse sind:
- Drums (z.B. Kick, Snare, Toms, Subgruppensignal): Anheben oder Absenken des Attack führt zu knackigerem oder sanfterem Sound, Verstärken oder Absenken des Sustain führt zu einer Veränderung der Rauminformation bei Overheads oder Ambience-Spuren.
- Akustische und elektrische Gitarren und Bässe: Hervorheben oder Dämpfen des Anschlags (z.B. bei Plektrum-Spielweise)
- Ausgleich von Lautstärkeschwankungen und Explosivlauten bei Gesangsaufnahmen
- Absenken von Hintergrundgeräuschen
