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Optional: I64 MADI Card

Die I64 MADI Card versieht den ADI-8 QS mit einem 64-kanaligen MADI Ein- und Ausgang. Koaxialer und optischer Ausgang arbeiten parallel zum AES/EBU und ADAT Ausgang, geben also die gleichen Daten aus.
Die I64 MADI Card weist je einen MADI Eingang Koaxial und Optisch auf. Die Eingangsumschaltung erfolgt automatisch auf Basis eines erkannten und gültigen Eingangssignales. Redundanz wird ebenfalls unterstützt, da bei Ausfall eines Signals die automatische Eingangsumschaltung sofort auf den anderen Eingang umschaltet.

Der MADI Eingang dient sowohl als optionale Clockquelle (Sektion Clock, OPTN), Signalquelle des DA-Wandlers, und als Durchschleifeingang. Da der ADI-8 QS nur 8 Kanäle belegt, schleift die I64 MADI Card bis zu 56 Kanäle durch. Auf dieser Basis arbeitet die serielle Kaskadierung des QS.

Eingehende Daten werden 1:1 zum Ausgang durchgeschleift, nur ein Achterblock wird durch die Daten des ADI-8 QS ersetzt. Auf diese Weise lassen sich bis zu 8 ADI-8 QS (und Micstasy) per MADI seriell verkabeln. Am Ausgang des achten Gerätes stehen dann 64 Kanäle gebündelt in einer Leitung zur Verfügung.

Mit der I64 MADI Card wird der ADI-8 QS auch über MADI fernsteuerbar. Gleichzeitig werden MIDI-Daten per MADI übertragen.Bei serieller Verkabelung verursacht der MADI I/O eine Verzögerung um 3 Samples. Demzufolge sind im MADI Datenstrom des letzten Gerätes die Daten aller vorgeschalteten Geräte verzögert. Das Problem dieses Versatzes löst die Funktion Delay Compensation.